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Prof. Dr. Eckard Minx


Prof. Dr. Eckard Minx

Themen:

  • Mobilität von morgen
  • Zukunft denken und gestalten" - vom Weg abkommen und auf der Strecke bleiben
  • Vorbeugendes Nachdenken

Er ist Honorarprofessor an der HTW in Berlin für das Fach "Soziologie der Technik" sowie Honorarprofessor an der HDK Braunschweig am "Institut für Mobilitätsdesign".
Professor Minx studierte  Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und hat dieses Studium als Dipl. Volkswirt und Dipl. Betriebswirt abgeschlossen.
Seit 2008 ist er Vorsitzender des Vorstandes der "Daimler und Benz Stiftung", Mitglied im Stiftungsrat der SWP,
und Mitglied im "Berlin Board" des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.
Zudem ist Professor Minx  Mitgründer und Eigentümer von "Die Denkbank - von Mutius Engelke Minx & Partner",
in Berlin und Potsdam.

 

Prof. Dr. Eckard Minx

geboren 1949 in Berlin, studierte an der FU Berlin und schloss sein Studium als Diplom-Volkswirt und Diplom-Betriebswirt ab. Von 1974 bis 1979 arbeitet er als Assistent an der FU Berlin, in den Jahren 1979 und 1980 war Minx im internationalen Anlagenbau als kaufmännischer Mitarbeiter in Saudi-Arabien und Algerien tätig.

1980 wird Minx Mitarbeiter bei der DaimlerChrysler AG in der Forschungsgruppe Berlin und übernimmt 1992 die Leitung der Forschung „Gesellschaft und Technik“ in Berlin und Palo Alto, Kalifornien,  

Er ist Honorarprofessor an der HTW in Berl in für das Fach "Soziologie der Technik" sowie Honorarprofessor an der HDK Braunschweig am "Institut für Mobilitätsdesign". 

Er promovierte über Internationale Wirtschaftsbeziehungen und lehrt an der Freien Universität und Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Prof. Dr. Eckard Minx ist Mitglied in zahlreichen Gremien u.a. dem Strategiebeirat Sozial-ökologische Forschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Stiftungsrat der Stiftung Deutsches Technikmuseum, Berlin, dem Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Organisationsentwicklung“ sowie Mitglied im Stiftungsrat der SWP (Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit – Stiftung Wissenschaft und Politik), Berlin. Minx ist Vorstand bei der "Daimler und Benz Stiftung."

Credo:

Entscheidend ist, die Zukunft zu produzieren. Dafür benötigen wir gleichermaßen in Staat und Unternehmen Offenheit, um Innovationen zu ermöglichen. Es gibt viele Beispiele dafür, dass man Neues nur erfunden hat, indem man von Altem Abstand nahm und Grenzen überwand. Also müssen Organisationen in ihrer inneren Verfassung ein experimentelles Klima sowie den Wunsch nach Veränderung etablieren. Erfolgreiche Firmen haben zudem so etwas wie eine „Erinnerung an die Zukunft“ (de Geus) in den Köpfen ihrer Mitarbeiter verankert. Das heißt, dass bereits heute Bilder und Visionen von dem, was zukünftig möglich sein kann, in den Köpfen vorhanden ist. Denken auf Vorrat lautet die Devise. Aber dies heißt vor allem: selber Denken auf Vorrat. Innovationen entstehen allein durch Menschen und die Möglichkeit der Kommunikation untereinander. Es muss Räume und Foren in unterschiedlichsten Formen geben, um über neue Lösungen zu diskutieren. Gleichermaßen ist die Fähigkeit zur Zukunftsgestaltung notwendig. Dafür ist Bildung eine zentrale Voraussetzung. Wissen ist verwoben wie Stoff. Alles hängt zusammen: Wir brauchen daher Vorwissen, um neues Wissen zu entwickeln – von der Vorbildung im Kindergarten über die Schule und später die Universitätsausbildung bis hin zur Fort- und Weiterbildung. Dies bedarf der Organisation einer geschlossenen Kette von lebenslangen Lernprozessen. Staaten wie Finnland und Schweden sind uns da offensichtlich voraus.  Sie haben die notwendige Motivation – sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Lernenden – entwickeln können. Zwar schrumpfen infolge der Globalisierung klassische staatliche Handlungsspielräume, gleichzeitig wachsen den Staaten aber auch neue Aufgabenfelder zu. Bei letzteren geht es zum Beispiel um die Rolle des aktivierenden Staates, der sich als Förderer von Eigeninitiative sieht und damit als Problemerkenner und nicht als Problemlöser auftritt. Wie auch um seine Funktion als „enablerer“ und Gestalter angemessener

Rahmenbedingungen – zum Beispiel durch gesetzliche Regelungen und die Herstellung gesellschaftlicher Akzeptanz gegenüber von Technologien – beziehungsweise finanzieller Förderer. Auch kann der Staat mehr als bisher als „early user“, als Erstnutzer von Technologien, in bestimmten Bereichen Signale setzen und damit die Grundlage für notwendiges Wachstum schaffen.


 
 

 

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