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Markus Gürne

Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion.

Markus Gürne hat einen hohen Bekanntheitsgrad bei einem großem TV-Publikum durch seine Präsenz als Moderator der Sendung "Börse vor acht" sowie als Moderator des ARD-Wirtschaftsmagazins Plusminus erreicht. Zuvor war er viele Jahre Auslands-Korrespondent der ARD in Krisengebieten- im Nahen Osten und in Südasien mit Sitz in Neu Delhi ( vor allem Afghanistan,Pakistan). In dieser Funktion bereiste er Indien, Pakistan, Afghanistan und Südostasien. Anschließend kehrte er wieder zur Wirtschafts- und Finanzmarktberichterstattung zurück, bei der er einst begann. Dank dieser einzigartigen Vita verbindet Markus Gürne seine persönlichen Erlebnisse, sein Wissen und hintergründige Informationen aus vielen Teilen der Erde in seinen Vorträgen und zeigt, warum und wie die aktuellen Entwicklungen im Kontext betrachtet werden müssen. Spannende Einblicke und neue Perspektiven sind garantiert.
Von einer örtlichen Buchhandlung kann sein aktuelles Buch "Die Welt ist eine Börse" zum Kauf angeboten werden.


Aktuelle Themen:
1. "Die Welt ist eine Börse"
Alles hängt mit allem zusammen: Wirtschaft, Privatvermögen, Krisen und Weltpolitik. Und damit auch mit uns allen! Geld auf Sparbüchern oder unterm Kopfkissen zu horten hat ausgedient - in Zeiten globaler Vernetzung sind alternative Anlageprodukte gefragt. Wer das Weltgeschehen beobachtet, trifft bessere Entscheidungen und kann sein Vermögen vermehren, statt zusehen zu müssen wie es weiter schrumpft. Die Botschaft des Buchs lautet: Retten Sie Ihr Geld, indem Sie es im Einklang mit nationalen und internationalen Entwicklungen anlegen!
Der erfahrene Auslandskorrespondent und Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion Markus Gürne zeigt einen kreativen Umgang mit Geld auf, der von Aufmerksamkeit gegenüber politischen, wirtschaftlichen und sozialen Vorgängen weltweit geprägt ist. Gürne versteht es, das komplexe Thema Geld ebenso spannend wie allgemeinverständlich darzustellen.
Im Vortrag gibt Markus Gürne Antworten auf Fragen wie:
● Wie funktioniert unser Geldsystem?
● Was bedeuten die aktuellen Konflikte für uns und unser Geld?

2. Abstieg- Europas Abschied von der Weltpolitik
Die Welt befindet sich zum Beginn des neuens Jahrzehnts im Krisenmodus. Kriegsgefahr im nahen und mittleren Osten, politisch gravierende Veränderungen durch den Brexit, Handelskonflikte der größten Volkswirtschaften USA/China, eine sich abschwächende Weltwirtschaft und große Herausforderungen durch den Klimawandel. Sämtliche Themen betreffen Europa in besonderem Maße- als Nachbarregion oder als Zentrum der Krise. Aber auf keinem Feld schaffen es die Europäer, ihre eigenen Interessen zu erkennen, zu definieren und umzusetzen. Die Folge ist ein Verlust politischer und wirtschaftlicher Stärke,- der Abstieg Europas ist in vollem Gange. Woran er zu erkennen ist- und wie wir ihn verhindern können.

3. "Ende der bestehenden Weltordnung"
Wohin man blickt, überall brennen Krisenherde. Ob der Konflikt mit Russland, die Bedrohung durch den IS im Nahen Osten oder die nach wie vor ungeklärte Eurokrise- all diese Konflikte und Probleme haben Auswirkungen auf uns. Auch wenn uns die Krisen weit weg erscheint, wir erleben immer stärker deren Auswirkungen. Sichtbar wird dies vor allem an dem enormen Zustrom an Flüchtlingen. Die Welt scheint unsicherer denn je zu sein. Wie konnte es soweit kommen? Wie können wie diese Krisen meistern? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu?
Der Vortragstitel ist variierbar, z. B.
- Ende der bestehenden Weltordnung - Beginn einer neuen Zeit
- Europa - Kontinent vor wegweisenden Entscheidungen
- Zeitenwende – Europas Rolle in einer veränderten Welt

Weitere Themen:
1. Der freie Fall der freien Märkte: Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und ihre Auswirkungen.
2. Die Politik, die Wirtschaft und die Börsen – Misere Globalisierung.
3. Die Entwicklungen im Nahen Osten und Südasien – vergleichende Analyse zweier Krisenherde sowie die Auswirkungen auf Europa/Deutschland.
4. Pulverfass Südasien – Über das Desaster der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan.
5. Afghanistan und Pakistan: Heimat des internationalen Terrors?
6. Indien – Im Land der tausend Widersprüche.
7. Der indische Elefant erwacht – Selbstverständnis eines Subkontinentes.
8. Wirtschaftsstandort Indien – Chancen und Risiken.
9. Die arabische Revolution – Chancen für Deutschland (politisch/wirtschaftlich/kulturell).
10. Die Bedeutung Europas in einer globalisierten Welt (mit Hinblick auf die wachsende Bedeutung Asiens).
11. Die Bedeutung medialer Berichterstattung und deren Auswirkungen auf die internationale Politik (und wirtschaftliche Rahmenbedingungen am Beispiel Irak/Afghanistan/Indien).

Vortragssprachen deutsch und englisch



aktuelle Vortragsthemen

•    Die Krise in der Ukraine und die Folgen für die Wirtschaft, die Finanzmärkte und uns
Die Krise in der Ukraine beschäftigt nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft. Ob Dax-Unternehmen oder mittelständische Firmen – die deutsche Wirtschaft ist eng mit Russland verknüpft. Sanktionen könnten unabsehbare Folgen haben. Denn Russland ist nicht nur aufgrund seiner Ausdehnung von Europa bis nach Asien ein wichtiger Partner, sondern ohne Russland wird auch der Syrien-Konflikt oder der Atomstreit mit Iran nicht zu lösen sein. Jetzt zeigen alle Seiten wieder die alten Reflexe wie Sanktionen und Drohungen, die selten hilfreich sind, aber viel zerstören können. Markus Gürne schildert in seinem Vortrag zwei mögliche Entwicklungen – ein wahrscheinliches Szenario mit unangenehmen, aber vertretbaren und erträglichen Folgen sowie ein eher unwahrscheinliches Szenario mit fatalen Folgen. Außerdem zeigt er, wie sich die Wirtschaft, unsere Gesellschaft sowie Anleger in dieser Situation absichern können.
•    Der freie Fall der freien Märkte
Die Finanzkrise ist mitnichten vorbei, aber wir haben uns an den Krisenmodus gewöhnt. Die Politik hat gelernt und schnürt die milliardenschweren Rettungspakte mittlerweile im Hinterzimmer. Die Europäische Zentralbank versorgt den Finanzmarkt mit billigem Geld und ist somit zum zentralen Akteur in der Krise geworden. Das billige Geld treibt die Börsen und lässt die Zinsen für Sparer sinken. Ein Teufelskreis. So kann eine Blase entstehen. Wehe, wenn sie platzt!
•    Die Geschichten hinter den TV-Berichten – Als Reporter in Krisenregionen unterwegs
Es ist das Salz in der Suppe im Leben eines Reporters: an Orte reisen, an denen sonst niemand sein mag. Menschen treffen, die trotz Turban und Säbel keine Terroristen sind. Geschichten erleben, die so unglaublich sind, dass sie es nicht ins Fernsehen schaffen. Und vor Ort erleben, auf welch unfassbaren Grundlagen Politik gemacht wird, die die Welt verändert.
•    Größten Druck aushalten – und funktionieren!
Im Irak beschossen, in Afghanistan vom Geheimdienst verhaftet, in Pakistan von Talibankämpfern festgehalten. Und in all diesen Lagen einen kühlen Kopf zu bewahren, die Angst zuzulassen, aber zu beherrschen, ist im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig. Größten Druck auszuhalten und zu funktionieren, die richtigen Entscheidungen treffen. Als Korrespondent in Krisenregionen ist das unverzichtbares Rüstzeug – und macht das Leben auch jenseits von Kriegsregionen leichte r- im ganz normalen Krisenalltag. Und das Beste – es ist erlernbar- auch für Sie.
•    Zeitenwende – Europas Rolle in einer veränderten Welt
Die Zeiten ändern sich. China und Indien gewinnen immer mehr Einfluss, politisch wie wirtschaftlich. Auf der anderen Seite der Erde versuchen die USA ihre weltweite Stellung zu erhalten. Dazu bedienen sie sich aller Mittel. Ob Militär-Einsätze, Spionage à la NSA oder wirtschaftlicher Druck. Und wir Europäer? Wir sind mit uns selber und der Rettung unserer Währung beschäftigt und verlieren darüber den Anschluss im Wettrennen der Kontinente. Denn eines eint Asiaten wie Amerikaner – beiden nutzt die europäische Schwäche ungemein. Dabei steht einer goldenen Zukunft wenig im Wege – wenn wir die richtigen Weichen stellen.
•    Wirtschaftsstandort Indien – Chancen und Risiken
Indien ist die größte Demokratie der Welt – und auch eine der korruptesten. Das ist eines der größten Hemmnisse für den Subkontinent. Dabei hat Indien beste Chancen, zum größten Wirtschaftsstandort der Welt aufzusteigen. Allein die Daten sind beeindruckend. 1,3 Milliarden Menschen mit einem durchschnittlichen Alter von 29 Jahren. Fast alle sprechen Englisch – und sie wollen endlich teilhaben am Wohlstand, sind ehrgeizig und lernen was das Zeug hält. Aber Indien braucht Hilfe beim Wachstum. Bei der Effizienz, bei der Ausbildung, bei der Bekämpfung der Korruption. Wir Deutschen sind besonders willkommen, weil wir entgegen den USA, den Russen und Chinesen nicht als Konkurrenten gelten. Alles bestens also – wenn es da nicht einige kulturelle Probleme gäbe.
•    Indien – zwischen Steinzeit und Vision
In Indien leben sieben der zehn reichsten Menschen der Welt. In Indien wächst die aufstrebende Mittelschicht so schnell wie in keinem anderen Land der Welt. Und nirgendwo leben so viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze wie in Indien – aktuell sind es mehr als 800 Millionen. Der Subkontinent gleicht in vielerlei Hinsicht einem seltsamen Zug. Vorne die modernen 1.Klasse-Wagen des ICE, die Tempo machen, in der Mitte die 2.Klasse-Wagen aus den 1970er Jahren und hinten versuchen die Waggons aus der Kaiserzeit mit Bremserhäuschen verzweifelt den Anschluss zu halten. Dieser Zug aus verschiedenen Epochen droht das Land auf dem Weg in die Moderne zu zerreißen.
•    Die arabische Revolution – Chancen für Deutschland
Vom arabischen Frühling ist nicht mehr viel übrig geblieben – mittlerweile ist tiefer Winter in der Region. Ob Ägypten oder Syrien, die demokratischen Prozesse sind ins Stocken geraten. Extremisten und Terrorgruppen gewinnen an Einfluss. Auch für uns in Europa ist dies eine bedrohliche Entwicklung – weder Kairo noch Damaskus sind weit entfernt. Der Nahe Osten ist eine Nachbarregion, Europäer und Araber verbindet eine lange Handelstradition. Gerade Deutschland spielt für die arabische Welt eine zentrale Rolle.
•    Chaos im Irak und Bürgerkrieg in Syrien – Warum der Konflikt im Nahen Osten näher an uns dran ist, als wir glauben
An die schrecklichen Bilder aus Syrien haben wir uns bereits gewöhnt, nun droht ein neues Pulverfass endgültig zu explodieren. Mehr als zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins zerfällt der Irak im blutigen Chaos. Islamistische Terrorgruppen rücken von Stadt zu Stadt vor, die Zentralregierung scheint machtlos. Hinter den Kulissen versucht die Regionalmacht Saudi-Arabien mehr Einfluss zu gewinnen, ebenso der wieder erstarkende Iran. Und der Westen scheint einmal mehr unentschlossen und hilflos. Für Europa als Nachbarregion sind die Konflikte im Nahen Osten allerdings eine starke Bedrohung. Eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Analyse mit überraschenden Erkenntnissen.


 

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